Mit Facebook schnell Geld verdienen: Was funktioniert?

Wie kann man mit Facebook schnell Geld verdienen?

Es ist wohl keine Überraschung, dass Facebook schon seit Jahren das soziale Netzwerk mit den meisten Nutzern ist. Aktuelle Zahlen belegen, dass jeder sechste Mensch einen Facebook-Account besitzt. Selbstverständlich will Marc Zuckerberg, der Gründer von Facebook, auch in naher Zukunft die Nummer 1 bleiben. Genau deshalb bietet Facebook unter anderem auch Verdienstmöglichkeiten für die User an.

Mit Facebook Geld verdienen

Doch wie kann man mit Facebook schnell Geld verdienen? Müssen Richtlinien eingehalten werden? Führen etwaige Verstöße zur Sperrung des eigenen Accounts? Gibt es „schwarze Schafe“ oder sind alle Agenturen und Plattformen, die den Facebook-Usern zur Verfügung stehen, seriös? Wer mit Facebook Geld verdienen möchte, sollte im Vorfeld ein paar Informationen einholen und mitunter auch eine Strategie entwerfen, damit am Ende auch ein stattlicher Nebenverdienst erzielt werden kann.

Wie wichtig ist die Reichweite?

Wer im World Wide Web Geld verdienen will, dem stehen einige Möglichkeiten zur Verfügung. Fakt ist, dass man nur Geld verdient, wenn man auch etwas verkauft. Entweder wird man zum Verkäufer oder hilft Personen dabei, die diverse Dinge verkaufen möchten und erhält für diese Hilfe Geld. Man kann aber auch Werbung für sich selbst machen und dafür sorgen, dass die eigenen Produkte verkauft werden. Am Ende ist natürlich die Reichweite von Bedeutung. Nur dann, wenn viele Menschen aufmerksam werden, wächst auch die Zahl der Interessenten und potentiellen Käufer. Je größer die Reichweite, umso höher ist also auch der Verdienst.

Schon der klassische Facebook-User weiß, dass die Reichweite entscheidend ist – postet er eine Statusmeldung, möchte er viele Personen erreichen und zahlreiche „Likes“ bekommen. Das will auch der Verkäufer. Eine hohe Reichweite ist zwar nicht unbedingt der Schlüssel zum Erfolg, öffnet jedoch Türen, damit man mit Facebook Geld verdienen kann. Am Ende ist die Reichweite mit den Einschaltquoten zu vergleichen – nur dann, wenn viele Menschen die Werbung sehen, die zwischen einem Film eingeblendet wird, kann man davon ausgehen, dass auch der Umsatz steigt.

Wenn nur 3 Prozent von 100.000 Menschen ein Produkt erwerben, handelt es sich um 3.000 Käufer. Sind es jedoch nur 1.000 Menschen, so werden es am Ende nur 30 Käufer sein. So verhält es sich auch bei der Facebook-Reichweite. Erfolgreich wird man also nur, wenn man auch viele Leute erreicht.



Die „Funcloud.com“-Methode

Bei Funcloud.com handelt es sich um eine Internetseite, auf der lustige und auch unterhaltsame und außergewöhnliche Bilder zu sehen sind. Die Internetseite ist kostenlos, der Besuch aber keineswegs umsonst. Mit dieser Seite kann der Facebook-User nämlich Geld verdienen. Funcloud bietet ein doch rentables Partnerprogramm an. Für jedes Foto, das von Funcloud.com auf der eigenen Facebook-Seite geteilt wird, erhält der User Geld.

Entscheidend ist, wie viele Leute auf den Link klicken und somit auf Funcloud.com landen. Doch warum bezahlt Funcloud.com Geld, wenn die Links auf den Facebook-Seiten der User veröffentlicht werden? Es ist eine besondere Marketing-Strategie, die durchaus erfolgreich ist. Wer mehr Besucher wünscht, der kann einerseits direkt auf Facebook aktiv werden und für die Werbung bezahlen oder mitunter über Umwege Werbung machen – so etwa, wenn Links auf den Seiten der User gepostet werden. Diese Variante ist – zumindest für Funcloud.com – deutlich günstiger.

Das Geld fließt nicht direkt in Facebook, sondern in die User, die dafür sorgen, dass immer mehr Menschen auf Funcloud.com aufmerksam werden. 1.000 Klicks bringen 3,90 Euro. Auch jeder Partner, der geworben wird, bringt Geld. Generiert also der geworbene Partner ebenfalls neue Besucher, so wird der Werber am Gewinn beteiligt (4 Prozent). Eine Auszahlung kann ab 50 Euro beantragt werden. Natürlich muss sich der User bewusst sein, dass er wohl nicht reich werden wird, wenn er sich für die „Funcloud-Variante“ entscheidet. Das Geschäft lohnt sich nur dann, wenn die Bilder automatisch geteilt werden, sodass sich der User nicht selbst darum kümmern muss. Auch wenn man mit dieser Methode nicht reich wird, so ist es dennoch ein netter (und einfacher) Zuverdienst.

Geld kann man auch mit „Likes“ verdienen

Mit Facebook kann man auch Geld verdienen, wenn man anderen Seiten ein sogenanntes „Like“ schenkt. Das Prinzip? Mehrere Facebook-Seiten „liken“ und Geld verdienen – klingt zwar merkwürdig, funktioniert aber! Heutzutage gibt es bereits zahlreiche Plattformen und auch Agenturen, bei denen sich die User anmelden können. In weiterer Folge wird ihr Facebook-Profil verlinkt. Die Agenturen und Plattform schlagen einige Seiten vor, die der User „liken“ kann. Pro „Like“ gibt es dann einen bestimmten Geldbetrag.



Fakt ist, dass „Likes“ natürlich extrem kostbar sind. Große Unternehmen, die auch über Facebook neue Kunden gewinnen wollen, machen fast alles, damit sie noch mehr Aufmerksamkeit erhalten. Vor allem sind die „Likes“ entscheidend – je mehr „Likes“ eine Seite hat, desto vertrauenswürdiger erscheint sie für andere User. „Likes“ können natürlich auch durch direkte Werbeeinschaltungen generiert werden; Facebook-Werbung ist jedoch recht teuer und garantiert keinesfalls, dass in weiterer Folge auch viele Leute angesprochen werden, die die Seite mit einem „Like“ versehen. Die andere – und wohl häufiger genutzte – Möglichkeit? Die „Likes“ werden gekauft. Auch wenn Facebook diesen Vorgang nicht unbedingt gutheißt, so gibt es dieses Geschäft schon seit Jahren – diese Strategie wird also geduldet.

Der User muss also keine Angst haben, dass er gegen aktuelle Facebook-Richtlinien verstößt. Jedoch muss der User wissen, dass er nicht reich wird, wenn er ein paar Seiten mit einem „Like“ versieht. Am Ende ist es natürlich die Masse, die dafür sorgt, dass ein netter und nicht zu unterschätzender Nebenverdienst entsteht. Wer also schnell Geld verdienen möchte, der kann sich für seine „Likes“ bezahlen lassen. Ein weiterer Nachteil? Oftmals entsprechen die Seiten natürlich nicht immer der Meinung oder Einstellung des Users; er muss also auch Seiten „liken“, die er womöglich nicht gutheißt. Auch wenn es keinen Zwang gibt, so wird er keinesfalls einen hohen Verdienst lukrieren, wenn er nur jene Seiten mit einem „Like“ versieht, die ihm auch gefallen.

Affiliate-Marketing

Hat eine Facebook-Seite zahlreiche Fans, so ist die Voraussetzung erfüllt, damit Affiliate-Marketing betrieben werden kann. Viele Anbieter präsentieren hier Partnerprogramme, wobei natürlich zu berücksichtigen ist, dass das Thema auch zur Facebook-Seite passt. Wirbt die Facebook-Seite für Schönheitsartikel, so sollte man keine Kooperation mit einem Hersteller von Autozubehörteilen eingehen.



In weiterer Folge werden sogenannte Affiliate-Links auf der Seite gepostet. Besteht eine große Reichweite, so kann sich diese Methode durchaus lohnen. Klicken die „Fans“ auf einen Affiliate-Link und erwerben in weiterer Folge ein Produkt von der Zielseite, so erhält der User eine Provision. Wofür der User Geld erhält und wie hoch die Beteiligung ist, muss im Vorfeld definiert werden. Interessant sind vor allem größere Online-Shops, die allesamt Affiliate-Programme anbieten. Dazu gehören etwa „Zalando“ oder auch „Amazon“. Jedoch bieten auch branchenspezifische Unternehmen, die zwar nicht so bekannt sind, interessante Partnerprogramme an, sodass der Facebook-User recht schnell Geld verdienen kann.

Auch wenn es sich oftmals um fixe Konditionen handelt, so kann der User durchaus mit dem Anbieter verhandeln. Vor allem dann, wenn die Facebook-Seite extrem viele Fans hat, können höhere Provisionszahlungen vereinbart werden.

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Werbeplätze anbieten

Die User können auch Werbeflächen auf der eigenen Facebook-Seite anbieten. Advertiser können sogenannte sponsored Posts buchen, die vom Facebook-User veröffentlicht werden – dieser erhält in weiterer Folge Geld. Derartige Posts können aus einem reinen Text, einem Video oder auch einem Bild bestehen. Natürlich muss sich der User bewusst sein, dass es auch hier Texte, Bilder und Videos gibt, die mitunter nicht seiner Meinung oder Einstellung entsprechen müssen.

Selbstverständlich gibt es auch hier keinen Zwang, jedoch muss sich der User bewusst sein, wie etwa bei den „Likes“, dass er nur dann einen recht stattlichen Zuverdienst erzielt, wenn er viele Texte, Bilder und Videos auf seiner Seite anbietet. Auch hier spielt die Reichweite eine große Rolle. Gibt es viele Fans, so kann auch die Vergütung höher ausfallen.

Product Placement

Wer eigene Fotos oder Videos auf der Facebook-Seite veröffentlicht, kann natürlich auch Produkte diverser Hersteller bewerben und somit ebenfalls Geld verdienen. Wichtig ist, dass im Vorfeld eine Vereinbarung mit dem Hersteller getroffen wird. Sollen die Produkte eher im Hintergrund auftauchen oder im Mittelpunkt stehen? Auch die Höhe der Geldleistung sollte im Vorfeld besprochen werden.



Arbeitet der Handwerker im Video also mit einem Bosch-Gerät, so muss das nicht unbedingt ein Zufall sein – sehr wohl kann eine Vereinbarung mit der Firma Bosch der Grund sein, warum der Bosch-Akkuschrauber genutzt wird. Auch hier gilt, dass die Reichweite einen Einfluss auf die Vergütung hat. Wer also schnell Geld verdienen will, der sollte auch immer wieder mit den jeweiligen Herstellern Kontakt aufnehmen und mitunter über die Konditionen sprechen.

Das Fazit

Am Ende spielt es keine Rolle, für welche Methode sich der Facebook-User entscheidet, wenn er mit Facebook schnell Geld verdienen will – er wird, wenn er eine dementsprechende Reichweite hat, einen netten Nebenverdienst erzielen. Wichtig ist, dass der User aber keinesfalls gegen die aktuellen Facebook-Richtlinien verstößt.

Schlussendlich gibt es nicht nur seriöse Wege, wie man mit Facebook einen Nebenverdienst erzielt. Facebook-User sollten also immer nur mit seriösen Unternehmen, Agenturen und Plattformen Vereinbarungen treffen, sodass diese keine Angst haben müssen, dass der Account in weiterer Folge gesperrt wird. Zudem gibt es auch ein paar „schwarze Schafe“, die sehr wohl mit hohen Provisionszahlungen Aufmerksamkeit erregen, am Ende jedoch nur einen Bruchteil oder gar keine Provision bezahlen. Um sicher zu sein, dass man mit einem seriösen Unternehmen zusammenarbeitet, sollten im Vorfeld Erfahrungsberichte im Internet gesucht werden.

All jene, die eine Seite mit vielen „Fans“ haben, müssen sich bewusst sein, dass sie durchaus schnell Geld verdienen können. Aber auch klassische Facebook-User, die Tag für Tag einen neuen Status posten oder Beiträge kommentieren, können mit Facebook Geld verdienen.